Zivilrechtsmediation2019-01-16T13:42:56+00:00

Project Description

Zivilrechtsmediation

  • Staatlich zertifizierter Diplomkurs (BMJ)

  • Eintragung in die offizielle Mediatorenliste des BMJ mit unserem Abschluss

  • Investition zwischen € 3.740,-  und € 7.030,- je nach Anmeldezeitpunkt, Ausbildungsordnung und Zahlungsmodalität – bei Einmalzahlung im Voraus 8% Sofortzahlerskonto

Infoveranstaltung Mo, 11.02.2019
Anmeldung zum Lehrgang

Mediation ist eine auf Freiwilligkeit der Parteien beruhende Tätigkeit, bei der ein fachlich ausgebildeter, neutraler Vermittler (Mediator) mit anerkannten Methoden die Kommunikation zwischen den Parteien systematisch mit dem Ziel fördert, eine von den Parteien selbst verantwortete Lösung ihres Konfliktes zu ermöglichen. (ZivMedG § 1 [1]).

Mediation ist ein prozess- und lösungsorientierter Vorgang zur Beilegung von Konflikten. Im Gegensatz zum/zur RichterIn oder SchiedsrichterIn ist der/die MediatorIn aufgrund einer qualifizierten psychologischen Ausbildung befähigt, mit den Streitparteien Lösungen zu erarbeiten, sich aber inhaltlich dabei herauszuhalten. Durch die Mediation wird üblicherweise ein Akt der Rechtsschöpfung vorbereitet.

Daher bedarf der/die MediatorIn sowohl juristischer als auch psychologischer Prozesskenntnisse, sowie Spezialkenntnisse der jeweiligen Arbeitskontexte. NLP ist vom Grundkonzept her mediatorisch konzipiert. Traditionelle Konzepte des NLP wie z.B. Integration von Polaritäten, Teilearbeit und Mediation zwischen den Ist- und Zielteilen im Zielcoaching bieten eine erstklassige Basisschulung für Mediationsprozesse. Die in den NLP-Ausbildungen intensiv trainierten Frage-, Sprach- und Körpersprachmodelle ermöglichen es den NLP-MediatorInnen, ihre KlientInnen rasch und genau zu verstehen und gemeinsam von Pattsituationen zu Lösungssituationen zu führen.

Die Grundstruktur unseres Lehrgangs orientiert sich an der Anlage 1 der Zivilrechts-Mediations-Ausbildungsverordnung (BGBl. II v. 22.1.04, Nr. 47). Für Anrechnungen von bereits absolvierten Ausbildungsteilen ist ausschließlich das Bundesministerium für Justiz zuständig! Nähere Infos hier.

Eine verkürzte Ausbildungsdauer gilt für folgende Berufsgruppen:

Im Lehrgang wurden uns die Relevanz einer wertschätzenden Grundhaltung und die Frage nach den dahinterliegenden Interessen in Konflikten immer wieder in praxisrelevanten Rollenspielen erlebbar gemacht. Dies unterstützt meine Arbeit als Unternehmensberaterin in vielerlei Hinsicht. Die Erkenntnisse daraus und Möglichkeiten mich selbst in Konflikten anders und konstruktiv zu verhalten sind in unterschiedlichen Kontexten anwendbar und jedenfalls hilfreich für mich.

U. S.

Eine absolut praxisnahe Mediationsausbildung – vor allem in den Bereichen Wirtschaftsmediation – die in Kombination mit der NLP-Ausbildung Sinn macht.

H. B.

Um in der Mediation erfolgreich sein zu können, braucht es drei Fähigkeiten: 1. erlernte Interventionstechnik, 2. geschulte Wahrnehmung und, 3. innere Einstellung (Haltung) zu Konflikten. 1. lernt man fast überall, 2. schon eher selten, 3. nur vereinzelt.1., 2. und 3. zusammen mit hoher Wahrscheinlichkeit nur beim ÖTZ.

P. M.

Lehrgangsmodule

  1. NLP-Einführungsseminar
  2. NLP-Intensivseminar
  3. Grundlagen, Leitbilder und Ethik
  4. Zielarbeit für MediatorInnen (aus dem NLP&NLPt-Professional Practitioner-Diplomkurs)
  5. Mediation und Konfliktlösung (aus dem NLP&NLPt-Professional Practitioner-Diplomkurs)
  6. Berufsrecht für MediatiorInnen (voll anrechenbar lt. Anlage 2)
  7. Familienrecht für MediatorInnen (voll anrechenbar lt. Anlage 2 und 3)
  8. Verfahrensmethodik in der Mediation
  1. Mediation in Schule und Jugendarbeit (voll anrechenbar lt. Anlage 2, 3 und 4)
  2. Teammediation
  3. Wirtschafts- und Großgruppenmediation
  4. Familienmediation
  5. Persönlichkeit und Gender (voll anrechenbar lt. Anlage 4)
  6. Wirtschaftsrecht für MediatorInnen (voll anrechenbar lt. Anlage 2 und 3; 5 EH anrechenbar lt. Anlage 4)
  7. Wirtschaftskunde für psychologische Berufe (6 EH anrechenbar lt. Anlage 2; anrechenbar lt. Anlage 3, ausgenommen Ziviltechniker werden 6 EH)
  8. Volkswirtschaftliche Grundlagen für MediatorInnenb (voll anrechenbar lt. Anlage 2, 3 und 4)

24 Einheiten Mediations-Gruppensupervision im letzten Drittel der Ausbildung mit konkreten Fällen (8 EH anrechenbar lt. Anlage 2, 3 und 4)

  • Fallarbeit: Dokumentation von zumindest einem abgeschlossenen Mediationsprozess gemäß dem 6-Phasen-Modell (siehe Gerhard G. Hösl: Mediation – die erfolgreiche Konfliktlösung. Grundlagen und praktische Anwendung)
  • Peergruppenarbeit: im Rahmen von mind. 3 selbst zu organisierenden Peergruppensitzungen. Über die Sitzungen der Lerngruppen muss Protokoll geführt werden.
  • Einzelsupervision: 3 Einheiten  bei einer/m empfohlenen SupervisorIn
  • Einzelselbsterfahrung: 10 Einheiten bei einer/m empfohlenen BeraterIn (50 % der Einheiten können auch bei einer/m anderen BeraterIn/TherapeutIn absolviert werden)
Anmeldung zum Lehrgang

Alle unsere Ausbildungen sind grundsätzlich in Österreich gefördert!

Bitte kontaktieren Sie die entsprechende Förderstelle vor Kursbeginn um alle notwendigen Infos zu erhalten.

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