Upgrade2019-05-29T10:00:15+02:00

NLP Upgrade

Liebe Kollegin! Lieber Kollege!

Wir gratulieren! Sie haben einen NLP-Kurs abgeschlossen und wollen diesen jetzt auf ein professionelles Niveau upgraden. Wir freuen uns über Ihr Interesse, Ihre NLP-Ausbildung bei uns fortzusetzen und möchten Ihnen dazu gerne einige Hintergrundinformationen über uns und unser Verständnis von NLP-Ausbildungen näherbringen.

Die Landkarte ist nicht die Landschaft – diese Grundannahme gilt auch für NLP-Ausbildungen und NLP-Ausbildungsstätten weltweit.

So werden unter den gleichen Bezeichnungen (Practitioner, Master Practitioner, etc.) oft die unterschiedlichsten NLP-Konzepte, Inhalte und Kompetenzen in unterschiedlichster Zeit vermittelt. Vom sehr erlebnisorientierten kurzen NLP-Intensivtraining zur Selbsterfahrung bis hin zur professionellen methodisch-fachlichen mehrjährigen Berufsausbildung mit NLP. Mehr darüber beim Institutsvergleich.

Wir wertschätzen dieses vielfältige Angebot und Engagement von NLP-Anbietern, da es vielen Menschen ermöglicht, “ihr” NLP zu finden. Da unsere NLP-Ausbildung auch als Berufsausbildung für psychologische Beratung, Coaching, Mediation und Supervision konzipiert ist und als solche in Österreich gilt, sind unsere Ausbildungsinhalte auch durch den gesetzlichen Rahmen und Konsumentenschutz-Kriterien bestimmt.

Wir ersuchen daher um Verständnis, wenn wir beim Wunsch nach Fortsetzung bzw. Upgrading Ihrer NLP-Ausbildung an unserem Institut vorerst den Status Quo an aktueller NLP-Kompetenz in Hinblick auf die weitere Ausbildung abklären möchten bzw. ggf. ein methodisches Upgrading nötig wird – nicht zuletzt aus Respekt und Fairness anderen Kursteilnehmern gegenüber.

Bitte nehmen Sie sich die Zeit, diese Informationen in Ruhe durchzulesen, bevor Sie über Ihre weitere Vorgangsweise entscheiden. Für Rückfragen stehen wir selbstverständlich gern zur Verfügung.

Dr. Peter Schütz, MBA
(für den ÖTZ-NLP&NLPt-Ausbildungsausschuss)

Anrechnungskriterien

Aus gesetzlichen Gründen dürfen wir andere NLP-Ausbildungen für die Berufsberechtigungen

  • MediatorIn
  • Lebens- und SozialberaterIn/ CoachIn
  • PsychotherapeutIn auf der Liste des BMG
  • PsychotherapeutIn ECP

nur anrechnen, wenn:

  1. inhaltliche und formale Gleichwertigkeit gegeben ist und
  2. die jeweiligen Qualifikationsvoraussetzungen bei Ihren AusbildnerInnen gegeben waren.

Bei Kursen im Ausland bzw. in der EU bedarf es einer Einzelfallüberprüfung. Bei Lebens- und Sozialberatung/Coaching und Psychotherapie ist auch ein Fachgutachten möglich. Es kommt immer wieder vor, dass unseriöse Anbieter “international gültige” Diplome verkaufen und irreführend vorgehen. Wir beraten Sie gerne unentgeltlich bzgl. erfahrener AnwältInnen. Gelegentlich ist es möglich, die Kursgebühren unter Hinweis auf irreführende Werbung zurück zu erhalten.

Weitere Kriterien 

  • MediatorIn mit Lehrauftrag eines anerkannten Ausbildungsinstitutes für Mediation (siehe MediatorInnenliste)
  • Ausbildungsberechtigte Person einer zertifizierten Ausbildungsstätte gemäß § 4 LSB-Verordnung
  • LehrpsychotherapeutIn oder Lehrauftrag eines für das Fachspezifikum NLPt bescheidmäßig vom Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend befugten Ausbildungsträgers
  • ECP Ihrer/Ihres AusbildnerIn und Anerkennung durch ein EAPTI bzw. EANLPt akkreditiertes Ausbildungsinstitut

Wir können Sie gerne unentgeltlich über Möglichkeiten informieren, Ausbildungskosten zurück zu erhalten, falls Sie von anderen AusbilderInnen getäuscht wurden. Dazu kontaktieren Sie bitte einfach unser Büro.

Unser Qualitätsverständnis

Das ÖTZ-NLP&NLPt ist seit 1984 in Österreich als NLP-Ausbildungsstätte tätig. Seit damals existiert auch unser Standard von 37 Tagen NLP-Professional Practitioner und 30 Tage NLP-Professional Master Practitioner. Der Schwerpunkt dieser Kurse liegt neben der methodischen Arbeit im Vermitteln von intensiver Selbsterfahrung, persönlicher Entwicklung sowie kommunikativer Kompetenz in den Bereichen Wirtschaftskommunikation, pädagogische Arbeit und psychologische Beratung, Coaching und Therapie.

Alle unsere LehrtrainerInnen und TrainerInnen sind MediatorInnen und/oder PsychotherapeutInnen und/oder PsychologInnenen und/oder staatlich anerkannte CoachInnen/Lebens- und SozialberaterInnen und ermöglichen damit NLP-Selbsterfahrung und Supervision auf hohem Niveau.

Um die Ausbildungsmethodik bzw. die Ausbildungsqualität sicherzustellen, haben sich folgende Vorgangsweisen in der Praxis als zielführend erwiesen:

  • Ein strukturiertes Aufnahmegespräch und ein Auswahlseminar (NLP-Intensivseminar) überprüfen die persönlichen Voraussetzungen der KursteilnehmerInnen.
  • Protokollierte Treffen von Arbeitsgruppen zwischen den einzelnen Ausbildungsteilen erhöhen die Kohäsion der Ausbildungsgruppe und die Integration der vermittelten NLP-Fertigkeiten.
  • Videotraining und protokollierte Kompetenzvideozielarbeit mit externen KlientInnen sichern Feedback- und Coachingqualität im Kurs.
  • Ein supervidiertes Real-Life-Testing mit externen KlientInnen fördert den Transfer in die Praxis.

Unser Upgrade-Programm bezieht sich nur auf die ÖTZ-NLP&NLPt-Graduierung.

Kompetenzvideo-Zielarbeit

Folgende methodische Kriterien sind mindestens zu erfüllen, um eine Kompetenzvideozielarbeit auf “ÖTZ-NLP&NLPt-Professional Practitioner-Niveau” zur Begutachtung einzureichen.

  • Das Anliegen der/des KlientIn wird nach den klaren Kriterien des Zielrahmens exakt bestimmt (positiv, konkret und sinnesspezifisch, im Kontext, unter eigenem Einfluss und als Handlung formuliert). Im Regelfall wird adäquat z.B. mit Bausteinen externalisiert.

  • Jetzt-Zustand und -Verhalten sowie das Gute daran werden klar herausgearbeitet.

  • Es wird eindeutig herausgearbeitet, welche “Preise” zu zahlen sind, ob dafür Bereitschaft besteht und die daraus resultierenden Konsequenzen.

  • Die systemischen Auswirkungen werden genau überprüft und berücksichtigt.

  • Die Ressourcen werden genau erfasst und allenfalls als (neue) Teilziele aufgefasst. Soweit im Kontext eines Zielgesprächs möglich, werden einfache Interventionen zur Ressourcenverstärkung vorgenommen.

  • Ein inhaltlich adäquates und körperlich dargestelltes Futurepace wird durchgeführt.

  • Während der gesamten Arbeit ist der Rapport gut vorhanden, und zwar durch Stimme, Körperhaltung, Bewegungsanalogien, Wiederholung der Worte der/des KlientIn sowie Pacing der Begleitersprache an nonverbale Zugangshinweise.

  • Die/der BegleiterIn hält mit Pacing/Leading, evtl. verbalem/nonverbalem Ankern die/den KlientIn im jeweils sinnvollen bzw. gewünschten Zustand und führt die/den KlientIn rasch aus jeweils unproduktiven bzw. repetitiven Zuständen heraus.

  • Die/der BegleiterIn verwendet vorwiegend offene Fragen zur Informationsgewinnung.

  • Einschränkende Tilgungen, Verzerrungen und Generalisierungen in den Aussagen der/des KlientIn werden sinnvoll metamodelliert und aufgelöst.

  • Die/der BegleiterIn bleibt selbst in gutem Zustand während der ganzen Arbeit.

  • Die Art und Weise, wie die/der BegleiterIn mit der/dem KlientIn umgeht, ist dem Anliegen/ Thema angepasst (Inhalts- und Beziehungskongruenz).

  • Durch die Arbeit eventuell entstehende Zielveränderungen werden nochmals mit Zielmodell genau bestimmt.

  • Der Interventionsvorschlag ist adäquat, ökologisch und mit der Welt der/des KlientIn kompatibel.

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