Neuro-Linguistische Psychotherapie

Wissenschaftliche Studie beweist:
Neuro-Linguistische Psychotherapie (NLPt) wirkt!

Den Nachweis der Wirksamkeit von Neuro-Linguistischer Psychotherapie (NLPt) präsentierte das Österreichische Trainingszentrum für NLP und NLPt (ÖTZ-NLP&NLPt). Es ist dies das Ergebnis der weltweit ersten Evalutionsstudie über die umfassende Wirkungsweise Neuro-Linguistischer Psychotherapie und einer der ersten österreichischen Psychotherapiestudien in freier Praxis, da sich fast alle anderen psychotherapeutischen Methoden aus Krankenhäusern und Ambulanzen nachgewiesen haben.

Die Studie wurde von Mag. Martina Genser-Medlitsch auf Initiative des ÖTZ-NLP&NLPt im Rahmen einer Diplomarbeit an der Universität Wien zwischen 1993 und 1996 durchgeführt.

Ziel war es, die Wirksamkeit therapeutischen Handelns im Rahmen der NLPt-Modelle und Interventionen anhand der Veränderung klinisch-psychologischer Merkmale der Klient/inn/en von NLP-Therapeut/inn/en zu untersuchen.

Bezüglich der Problem- und Störungsbilder entsprach die Stichprobe den Bedingungen der freien therapeutischen Praxis. Es wurden ausschließlich solche Männer und Frauen untersucht, die von selbst oder nach Überweisung eines Arztes psychotherapeutische Beratung und Behandlung suchten.

Die Symptomatik reichte dabei von Depressionen, Ängstlichkeit und phobischen Reaktionen über psychosomatische Phänomene, Aggressionsverhalten und Neurosen bis hin zu paranoidem Denken.

Der Studie wurde ein prospektiv-kontrolliertes Design (nach Biefang) mit drei Meßzeitpunkten zugrundegelegt. Dabei wurden verschiedene psychologische Variablen vor der Therapie, nach der letzten Sitzung sowie sechs Monate nach Therapieabschluß erhoben und auf ihre Veränderung hin untersucht.

An der Studie nahmen insgesamt 115 Personen im Alter von 19 bis 57 Jahren teil, davon 55 in der Therapiegruppe und 60 in einer Warte-Kontrollgruppe ohne Therapie. 78,8% der Teilnehmer waren weiblich, 21,3% männlich.

28 Therapeut/inn/en arbeiteten an der Studie mit. Ein Großteil davon wurde am ÖTZ-NLP&NLPt ausgebildet, einige Kolleginnen und Kollegen kamen aus dem benachbarten deutschsprachigen Ausland, zwei Kolleginnen vom NLP-Resonanz Institut.

Diese im Vergleich zu anderen Psychotherapie-Studien relativ große Anzahl läßt eine Übertragung der Ergebnisse gerechtfertigt erscheinen, da die Wirkung der Therapie nicht nur auf eine oder ganz wenige Therapeut/inn/en-Persönlichkeiten zurückgeführt werden kann.

Als Diagnoseinstrument wurde die International Classification of Diseases ICD-9 angewandt, als Meßinstrumente der Veränderungen kamen folgende standardisierte Fragebogen-Verfahren zur Anwendung:

- die individuelle Beeinträchtigungsliste (nach Tausch & Tausch)

- der SVF Streßverarbeitungsfragebogen (nach Janke)

- das SCL 90 R Self-Report-Symptom-Inventory (nach Derogatis)

- der IPC-Fragebogen zur Kontrollüberzeugung (nach Krampen)

Zum heutigen Zeitpunkt können folgende Ergebnisse über die Wirkung von NLPt mitgeteilt werden:

Bei 25 von 33 Skalen gibt es signifikante Unterschiede zwischen der Therapie- und Kontrollgruppe. NLPt bewirkte bei 76% der erhobenen Merkmale eine eindeutige Veränderung in Richtung der Therapieziele. Die Klient/inn/en der Therapiegruppe gaben in 59,3% der Fälle an, sich nach der Therapie deutlich besser zu fühlen als vor Therapiebeginn, 38,9% der Teilnehmer/innen fühlten sich nach der letzten Sitzung besser als zum ersten Untersuchungszeitpunkt, nur 1,8% fühlten sich gleich wie zu Therapiebeginn.

Seitens der Therapeut/inn/en wurde von 49% der Therapieerfolg als sehr gut bis gut, von 47% als mittel und nur von 4% als gering bis gar nicht eingeschätzt.

In der Warte-Kontrollgruppe ohne jede Therapie hatten 47,5% der Personen keinerlei Veränderung bei sich wahrgenommen, 9,8% fühlten sich kurz vor Therapiebeginn sogar schlechter als zum ersten Zeitpunkt.

Langjährige Erfahrungen in der therapeutischen Praxis zeigen, daß einige Zeit nach der Therapie - auch bedingt durch biologische Einflüsse und geänderte Lebensumstände - Rückfälle in problematische Verhaltensweisen und Zustände an der Tagesordnung sind. Umso beeindruckender ist daher die Tatsache, daß 92% der erhobenen Veränderungen auch 6 Monate nach Beendigung der Therapie stabil blieben. 52% der Klient/inn/en fühlten sich zu diesem Zeitpunkt nach wie vor deutlich besser, 28% besser, 12% gleich und lediglich 8% fühlten sich schlechter als zu Therapiebeginn.

Mit diesen Ergebnissen kann sich die Neuro-Linguistische Psychotherapie durchaus mit anderen traditionellen psychotherapeutischen Methoden vergleichen.