7. EAP-Kongreß in Rom
EANLPt wurde Mitglied in der EAP

Anläßlich des 7. EAP-Kongresses in Rom Ende Juni 1997 wurde die European Association for NLPt (EANLPt) mit dem Status einer European Wide Organisation (EWO) als Modality-Mitglied in die EAP (European Association for Psychotherapy) aufgenommen.

Der wichtigste Tagesordnungspunkt dieses Treffens der Vertreter europäischer Psychotherapieschulen und nationaler Psychotherapiegesellschaften in Rom war die Verabschiedung eines europäischen Diploms für Psychotherapie. Dieses Diplom soll den Rahmen bieten, innerhalb dessen in allen EU-Ländern Psychotherapiegesetze und die von Ihnen geregelten  Ausbildungen zu gestalten sind.

Noch ist dieser Rahmen zwar nicht EU-rechtsverbindlich, jedoch gibt es - laut EAP-Präsident Dr. Bartuska - eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß die EU das europäische Psychotherapiediplom in den nächsten 3-5 Jahren zur Basis einer entsprechenden Direktive machen wird. Diese Direktive hätte dann normative Kraft, sodaß nationale Regierungen ihre Gesetze entsprechend anzupassen hätten, d.h., daß ein Psychotherapeut aus z.B. England mit einem von der EAP anerkanntem Diplom in Zukunft in allen EU-Ländern rechtlich einwandfrei und gleichgestellt mit den örtlichen Kollegen seinen Beruf ausüben könnte.

Auch Länder, in denen NLPt zur Zeit noch nicht anerkannt wird, wären dann angehalten, NLPt-Therapeuten mit EAP-Diplom anzuerkennen.

Die einzelnen Psychotherapie-Schulen, in der EAP „Modalities“ genannt, sind durch das „Training Standards Committee" geregelt, wobei folgende anspruchsvolle Kriterien für die definitive Aufnahme einer Schule gelten:

Eine adäquate Vertretung der betreffenden Schule als Psychotherapieform in mindestens sechs europäischen Ländern sowie eine methodisch nachvollziehbare, postuniversitäre Ausbildungsstruktur über ca vier Jahre mit

Dazu Oberarzt Dr. Helmut Jelem, Präsident der EANLPt:
"Es wird noch ein intensives Stück Arbeit werden, aber wir haben gute Chancen, als Psychotherapieschule voll in Europa anerkannt zu werden."